„Nu(h)r ein Traum“

Die Welt als Lebensort und nicht als Sterbenshospiz

Wilde Träume von Briefträgern, sich verläppernden Krisen und kontraproduktiven Weichmachern im Sexspielzeug, nackt im Rewe stehen. Sehr viel Lebensweisheit aus dem Umstand „ich fahre Bus“. Im geträumten Traum zu sterben, um dann messerscharf zu folgern, dass man noch lebt. Nuhrs buddhistisch-philosophische Sichtweise: Erwartungen sind Wurzeln allen Leids. Seine Weltformel: „irgendwas ist immer“ steckt schon in Einsteins Relativitätstheorie. Am Ende des therapeutischen Abends blieb zu hoffen, dass alles nur geträumt war. Um „im Angesicht des Todes“ das Leben doch noch positiv und mit sonnigem Gemüt zu feiern. Doris Kohlhas