Wie gehabt: Pigor singt und Benedikt Eichhorn muss begleiten

Im heimeligen Tigersalon samt von der Steuer absetzbaren Requisiten auf dem Flügel machten die beiden mit intelligenter Unterhaltung den Abend zum Morgen. Pigor nahm den Mund voll (mit Croissant) und sang trotzdem laut, leise, penetrant, brüllend oder flüsternd. Er rudert, marschiert, gestikuliert und alles im Rhythmus von Eichhorns fulminanten Klavierklängen. Keine 3 Minuten-Eier zur Matinée, sondern 3 Minuten interessant uninteressante Vorträge bis zum „Power Nap“ – kein 3-Sekunden Schlaf, sondern volle drei Minuten. Wissen beyond Wikipedia und endlich einmal doppelte Buchführung verständlich mit allen Seiten von Soll und Haben. Lokalrunde Wodka zum Senken der Hemmschwelle, abhörsicherer Dorfdialekt und Esperanto, ein in den Sand gesetzter Flughafen und im Nebel waberndes Mobbingmonster. Heiter bis wolkig, zahm bis bissig. Granda spektaklo in drei Hälften. - Doris Kohlhas